Metallographie-Ausbildung
 





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Ausbildungsplatz gewünscht?

Die Spurensuche in Krimis fasziniert dich und du fragst dich, welche Ausbildung man dazu machen könnte? Du möchtest -ähnlich wie die freakige Assistentin Abby in der amerikanischen Serie 'Navy CIS'- Materialeigenschaften oder gar -fehler ermitteln, also eine Art 'Sherlock Holmes' für Hightech-Werkstoffe sein?
Wenn Du einen Beruf suchst in dem sich deine gute Beobachtungsgabe, dein Spürsinn und deine handwerkliche Geschicklichkeit kombinieren lassen mit dem Umgang mit technischer Ausrüstung, sorgfältiger, strukturierter Arbeitsweise und fundiertem Fachwissen, dann bist Du hier richtig.

Entdecke das spannende Berufsfeld der Metallographie.

Was ist Metallographie?
Die Metallographie ist ein Arbeitsgebiet der Werkstoffkunde und bedeutet wörtlich Metallbeschreibung. Damit sich Schäden oder gar Unfälle durch Materialversagen vermeiden lassen, beschäftigen sich Metallographen zum Beispiel mit der Mikrostruktur von Werkstoffen und leisten ihren Beitrag zur Qualitätssicherung/Werkstoffprüfung in Industrie und Forschung und in der Schadensanalytik.

Auch ein 'Sherlock' kommt nicht ohne Fachwissen aus...

Staatlich anerkannte Berufsausbildungen gibt es in
- Berlin an der Technischen Berufsfachschule des Berufsbildungszentrums Lette-Verein
- Solingen/Nordrhein-Westfalen am Technischen Berufskolleg

Die Hochschule Aalen in Baden-Württemberg bietet den Bachelor-Studiengang 'Materialographie/neue Werkstoffe' an.

Bei einer Baumscheibe kannst Du bereits mit bloßem Auge die Holzmaserungen erkennen, die dem Fachmann Rückschlüsse auf die Wachstumsbedingungen des Baumes erlauben: Temperatur, Regenmenge, Nährstoffangebot.
Die Kristalle eines Metalls kann man ebenfalls nach dem Polieren und der Behandlung mit speziellen Chemikalien erkennen, aber selten mit bloßem Auge (außer vielleicht bei verzinkten Laternenmasten oder Leitplanken). Zusätzlich zu Fotoapparaten werden für die Untersuchung Geräte benötigt, die vergrößern können, wie Lupen, Lichtmikroskope, Raster-Elektronen-Mikroskope. Beurteilt werden unter anderem Werkstoffstruktur, Kristallaufbau, Bruchflächen und chemische Zusammensetzung.
Geräte mit denen sich mechanische Eigenschaften messen lassen, benutzt ein Metallograph ebenfalls für die Untersuchung der Materialeigenschaften, z.B. Härteprüfer, Zug- und Biegeprüfmaschinen, Ultraschallprüfköpfe, Röntgengeräte.

Das Berufsfeld `Metallographie´ wurde um 1906 aus dem Bereich der technischen Fotographie am Lette-Verein in Berlin entwickelt. Ursprünglich war es ein reiner Frauen-Beruf. Seit der Einführung des Fachabiturs in die Ausbildung interessieren sich auch Männer für diesen Bereich der Werkstoffwissenschaften.
Heute sind nicht nur Metalle Gegenstand der Analyse, sondern auch Kombinationen aus Metall, Glas, Keramik und Kunststoff. Der moderne Begriff wäre also 'Materialographie', aber das ist so sperrig auszusprechen, sodass immer noch von den 'Metallographen' die Rede ist.

        







Arbeiten am REM