Metallographie-Ausbildung
 





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Arbeitsfelder und Berufsaussichten

Umgang mit der Technik
In dem Begriff `Metallographie` sind vielfältige Methoden zur Werkstoffuntersuchung zusammengefasst. Es werden zerstörende (Proben entnehmende) und zerstörungsfreie (ohne Beschädigung des Bauteils) Untersuchungsverfahren unterschieden.

Die Metallographin/der Metallograph arbeitet zerstörend, wenn polierte und meist mit Säuren geätzte Metalloberflächen im Lichtmikroskop analysiert werden (siehe Fotos rechts). Weitere Hilfsmittel sind u.a. Trennschneider, Schleif- und Poliermaschinen, das Rasterelektronenmikroskop, Geräte für die Werkstoffprüfung (z.B. der Härteprüfer) und natürlich Computer für die digitale Erfassung von Meßwerten, Bildauswertung und Bildarchivierung.

Überwiegend werden metallographische Untersuchungsmethoden für die Qualitätsüberwachung genutzt, aber auch bei der Entwicklung neuer Werkstoffe und Produkte, der Erforschung weiterer Einsatzmöglichkeiten schon bekannter Werkstoffe und in der Schadensuntersuchung kommen Metallographen zum Einsatz.

Arbeitsfelder
Als Metallograph/Metallographin bist Du beteiligt an der Qualitätskontrolle und -sicherung von hochwertigen Produkten, der Entwicklung neuer Werkstoffe/Produkte und in der Schadensanalyse in Prüflaboren der Industrie, z.B. der Auto- und Flugzeugindustrie, bei der Bahn, in der Mikro-Elektronik und Medizintechnik, im Maschinen- und Turbinenbau oder in Gießereien. Ebenso braucht man Metallographen in privaten und staatlichen Forschungseinrichtungen wie der Bundesanstalt für Materialforschung und –prüfung, dem Helmholz-Institut, der Fraunhofer-Gesellschaft, dem Max-Planck-Institut, den Universitäten/Hochschulen u.a. Du arbeitest in der Regel eng mit Werkstoffwissenschaftlern und Ingenieuren zusammen.
Konkrete Beispiele findest Du in der Jobbörse des Metallographie-Forums: Jobs
Die Hochschulabsolventen werden häufig gleich für die Leitung eines metallographischen Labors oder einer Qualitätsstelle eingestellt. Je nach Berufserfahrung und Eignung können auch Technische Assistenten vor allem in kleineren Betrieben bis zur Laborleitung aufsteigen.

Berufsaussichten
Metallographen werden in vielen Bereichen gebraucht und die Qualitätssicherung wird auch in kleineren Betrieben immer wichtiger. Die Berufsaussichten für Metallographen sind schon immer sehr gut, auch weil in Deutschland nur am Lette-Verein und dem Berufskolleg in Solingen mit staatlich anerkanntem Abschluss ausgebildet wird und es somit nur wenige von diesen speziellen Fachleuten gibt.
An der Hochschule Aalen ist es eine kleine Zahl von Studierenden, die diesen besonderen Studiengang "Materialographie / Neue Materialien" mit dem Bachelor of Engineering abschließt. Daher sind auch für hier die Chancen auf dem Arbeitsmarkt sehr gut und das wird sicher auch in Zukunft so bleiben.
Abhängig von Region, Industriezweig, Betriebsgröße und Tarifzugehörigkeit liegen die Einstiegsgehälter der Technischen Assitenten zwischen 2200 und 3200 € brutto. (Stand 2015)
Beim Bachelor of Engineering liegen die Einstiegsgehälter zwischen 2800 und 3500 € brutto/Monat. (Stand 2015)

 





Aluminiumguss
Heiztisch

Hartguss (DIC, 100:1)
GFK (glasfaserverstärkter Kunststoff) Dünnschliff

Stahl (Farbätzung)
Vickers-Härteeindrücke im Dunkelfeld

zunder_entkohlung
durch Zunder verursachte Entkohlung


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