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Abtragen von Diamantpartikel auf Nickelblech

 
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Andreas



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BeitragVerfasst am: Mo, 02. Mai, 2011 11:06    Titel: Abtragen von Diamantpartikel auf Nickelblech

Hallo zusammen,
hab ein Problem ich soll Diamantpartikel von Trägermaterial (Ni-Blech) abtragen und komme zu keinem guten Resultat. Zur größe des Bauteils: Kreisausschnitte mit einer Bogenlänge von ca.30mm
Die Abschnitte hab ich auf einer Blindprobe aufgeklebt und ewig mit einer Diamantschleifscheibe mit Kunststoffbindung geschliefen. Die Abtragsfläche reicht aber noch nicht aus.
Ziel soll sein das mit einem LASER die Diamanten geschärft werden sollen, dazu muss aber die Diamantenschicht so abtragen werden das man später sie unterm LIMI oder REM klar unterscheiden kann.
Hab überlegt es mit Korundschleifpapier zuarbeiten ist aber leider nicht vorrätig oder die Diamanten durch ätzen aus ihrer Bindung zu lösen.
Hat da jemand Erfahrung mit so etwas oder hilfsreiche Tipps.

Vielen Dank.
Andreas

Die matten Bereiche in der Mitte sind noch stark mit Diamantpartikel bedeckt.
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Boromir



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BeitragVerfasst am: Mo, 02. Mai, 2011 16:43    Titel:

hallo,

ich verstehe die frage leider nicht ganz.
ich nehme an du redest von so einem teil? (Draufsicht/Querschnitt)



Rot=Diamantschicht

wie viel von der "diamantschicht" möchtest du abtragen? bis keine mehr da ist, kann ja nicht sein, da du sie nachträglich "schärfen" willst. soll in die oberfläche eine art "feil-struktur" eingebracht werden? warum möchtest du die oberfläche überhaupt beschleifen? erkennt man die unterschiede unterm limi nicht eindeutig? eventuell duch polieren und anschließendes ätzen (zb adler beize) sollte doch eine ausreichende kontrastierung geschaffen werden?!
_________________
Gruß
Boromir Fischer

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Andreas



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BeitragVerfasst am: Di, 03. Mai, 2011 08:43    Titel:

Hi,
die Diamanten sollen so weit abgetragen das eine gleichmäßige ebene Schicht vorliegt (keine starke Topographie). Durch das auftragen ist die Schicht zu ungleichmäßig dick aufgetragen.
In deiner Skizze ist das schon ganz gut dargestellt.
Was und wie das schärfen gemacht werden soll weis ich nicht, ich soll nur eine möglichst glatte Fläche schaffen.

Ich probiers mal mit dem was du gesagt was (polieren,zwischenätzen,poliern).
Vielen Dank
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Boromir



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BeitragVerfasst am: Di, 03. Mai, 2011 23:45    Titel:

missverstanden. wenn du eine bestehende diamantschicht abarbeiten möchtest, also die dicke reduzieren möchtest um sie gleichmäßig zu machen, sollte ätzen keinerlei wiruung bringen. hier hilft nur schleifen, schleifen, schleifen. am besten mit schleifkörpern deren härte und verschleiß den von diamanten übersteigt wink
_________________
Gruß
Boromir Fischer

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Andreas



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BeitragVerfasst am: Mi, 04. Mai, 2011 06:53    Titel:

Gute Antwort smile Ein Material was Härter ist als Diamant lupe
Das wird eine lange suche werden. Ich versuch mal Korundschleifpapier zubekommen, oder doch lange und ewig schleifen?!
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S.Herleth



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BeitragVerfasst am: Mi, 04. Mai, 2011 08:24    Titel:

Ich bin zwar alles andere als ein Experte in Sachen Präpäration aber das Vorhaben hört sich für mich etwas komisch an.
Ein Bauteil aus Ni-Blech in das Diamanten eingearbeitet sind mit Korundschleifpapier bearbeiten. Das kommt ja fast einem Läppverfahren gleich. Ich denke die Bindung der Diamantkörner im Ni-Blech wird deutlich besser sein also die Korundkörner auf dem Papier.

Wenn die Möglichkeit besteht würde ich versuchen zwei gleiche Proben gegenseitig zu bearbeiten. So treffen wenigstens gleichwertige „Gegner“ aufeinander. Ob das Erfolg versprechend ist weiß ich nicht, wenn nichts hilft würde ich es aber versuchen.
_________________
Arbeitgeber: EAW-Relaistechnik
Aufgabengebiet: Entwicklung/Konstruktion
Abschluß am Lette-Verein Juli 2000
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Andreas



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Beiträge: 20
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BeitragVerfasst am: Mi, 04. Mai, 2011 15:49    Titel:

Ich weis das Korund weicher ist als Diamant aber immer noch Härter als SiC. Habe auch überlegt es mit Diamantschleifscheibe in Nickelbindung zu probieren.. ist im Prinzip ideal das es gleichwertig in sachen Härte ist. Aber da spielt der Preis eine große Rolle (ca.250€) da muss man schon anwäagen ob sich die Anschaffung lohnt.

Die Proben kann ich leider nicht gegen sich laufen lassen. Ist aber keine schlechte idee.
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