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ältere Festplatten

 
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Pita



Anmeldedatum: 30.09.2007
Beiträge: 15

BeitragVerfasst am: Do, 11. Okt, 2007 00:32    Titel: ältere Festplatten

Hallo zusammen.

Ich (Schüler) versuche eine Festplatte präpariert zu bekommen.
Weiß zufällig jemand woraus Festplatten früher hergestellt worden sind. ich kann die Zeit nicht genau angeben nur dass es eine 400mb Platte ist.
Habe mich schon im Netz umgeschaut und bis jetzt nur herausgefunden, dass
Kunststoffplatten manchmal mit einer magnetisierbaren Schicht bedampft werden. Habe allerdings ein metallisches Gefüge. (vielleicht Alu?)

Wüsste jemand mehr zu diesem Thema?
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Boromir



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Beiträge: 361
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BeitragVerfasst am: Do, 11. Okt, 2007 02:32    Titel:

geht es um die rotierende scheibe in der festplatte? früher waren die aus glas. aber da du metallisches gefüge hast wird es vermutlich alu sein, da die scheibe an sich nicht magnetisch sein darf. sie wird nur mit einer mag. schicht bedampft.
aber wenn du das gefüge siehst kannst du doch beurteilen was das sein sollte wink ansonsten stell mal ein bild online.
infos zur "platte" hier: http://de.wikipedia.org/wiki/Festplatte#Technischer_Aufbau_und_Material_der_Scheiben

liebe grüße

p.s. felix hat damit soweit ich weiß erfahrung smile
_________________
Gruß
Boromir Fischer

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Pita



Anmeldedatum: 30.09.2007
Beiträge: 15

BeitragVerfasst am: Do, 11. Okt, 2007 19:28    Titel:

Richtig, es war eine rotierende Scheibe. Ich dachte erst, dass sie einen Kunststoffkern gehabt hätte da sie so leicht war. Aber nach dem präparieren (Ätzung mit einer Lösung bestehend aus ich glaub 2 g Natriumhydroxid und Kaliumpermanganat (menge weiß ich nicht mehr, ist schon etwas länger her) ich wollte damals aufjeden Fall keine Flußsäure benutzen)
sah man nur einen violett bläulichen schleier. Ich hab die Platte verschieden präpariert. Einmal bis 1µm Mol-Tuch + Ops + Ätzen (2 mal widerholt) dann bin ich auf ein Dac-Tuch (oder war es dur) kp. Auf jeden fall von 3µm auf Ops. Dann ohne Ops usw. Hat aber alles nichts gebracht. Korngrenzen waren auch bei 1000µm nur andeutbar. Werde die Platte am Samstag versuchen nocheinmal zu präparieren. Werde dann die Bilder reinstellen.

Apropos Bilder: Wie groß dürfen die denn eigentlich sein wenn ich sie uploaden möchte?
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Boromir



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BeitragVerfasst am: Do, 11. Okt, 2007 20:08    Titel:

mir fällt spontan nur ein leichtes metall ein smile schonmal ne alu-ätzung probiert? zb. Natriumhydroxidlösung (ca 10..20% ig) alternativ lässt sich das gefüge meist mit 90°polfilter+lambda-platte recht gut darstellen.
die bildgröße sollte nicht zu groß sein, obwohl ich glaube das das forum die bilder forentauglich anpasst.
bin gespannt auf die ergebnisse
_________________
Gruß
Boromir Fischer

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Pita



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Beiträge: 15

BeitragVerfasst am: Sa, 13. Okt, 2007 15:58    Titel: No time!

Hatte bis jetzt noch keine Zeit die Platte zu präparieren, da es ne freiwillige Aufgabe ist. Werde aber weiterhin versuchen es irgendwie hinzubekommen und bald Ergebnisse vorliegen zu haben.

Noch eine Frage: Was meinen Sie mit "Lambda-Platte"? Das Wort an sich sagt mir nur dass es etwas mit der Lichtwellenlänge zu tun hat. Mehr aber auch nicht.
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Boromir



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Beiträge: 361
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BeitragVerfasst am: Sa, 13. Okt, 2007 22:59    Titel:

hei ho smile fühl mich ein bisschen geehrt das ich gesie'zt werde.. aber erstens bin ich dafür zu jung, und zweitens fühlt man sich dadurch so alt tongue gerne DU smile
zur lambda-platte hatte ich schonmal was hier geschrieben: http://www.metallographie-ausbildung.de/forum/nickel-schweissnaht-t64.html

durch die lamda-platte wird die Phase des schon polarisierten Lichts verschoben. hört sich kompliziert an, isses aber nicht smile durch einige schichten billiges tesafilm lkässt sich eine solche phasenverschiebung erreichen. soweit ich weiß ist im oben genannten beitrag auch ein link wo eine "aufbauanleitung mit tesa" des teuren zusatztools erklärt wird smile

das ergebnis ist an sich sehr schön, wenn man schwierigkeiten mit ätzungen hat. einige beispielbilder sind denke ich auch dabei.
viel spass beim forschen smile

würde mich darüber freuen wenn du deine erkenntnisse hier dann auch preisgibst.
herzlichen gruß
_________________
Gruß
Boromir Fischer

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Pita



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Beiträge: 15

BeitragVerfasst am: Sa, 20. Okt, 2007 18:45    Titel:

Also ich habe heut die Probe wieder neu präpariert. Neues Dac-Tuch = gute Politur auf 3µm. Vorher mit sehr sehr wenig Druck bis auf SiC 2500 geschliffen. Die Politur wurde auch mit so wenig Druck wie möglich ausgeführt. Dadurch war schon mal die Schicht gut zu erkennen (auf beiden Seiten der Probe) Diese war sehr eben und gleichmäßig groß . Zwischen dem Grundgefüge und dieser Schicht war noch eine weitere sehr dünne Schicht (besonders im Dunkelfeld) erkennbar. Im Grundgefüge war eine gewisse Porosität oder Ausscheidungen erkennbar.So.. als nächstes habe ich mit OPS (96 OP-S + 1-2 ml H2O2 + 1-2 ml 25% ammonia) poliert. Das Grundgefüge wurde dadurch kratzerfrei. Die Poren/Ausscheidungen (also schwarze Pünktchen im Grundgefüge) waren immer noch zu erkennen. Geätzt habe ich dann mit 15%-Natriumhydroxidlösung (danke noch mal für den Tipp). Ätzzeit ca. 35 sec. Und siehe da, das Gefüge war erkennbar. Es sah aus wie das eines unlegierten C15 (habe noch nicht mit ALu gearbeitet, deswegen der Vergleich). Allerdings kamen manche Korngrenzen noch nicht wirklich raus. Schätze dass es noch verformt ist. Ein Kollege riet mir dazu die Politur und den Ätzvorgang wieder und wieder zu wiederholen um bessere Ergebnisse zu bekommen. Und es soll sich anscheinend um eine Alu-Knetlegierung handeln, wenn es ALu ist. Nur diese Pünktchen haben mir zu denken gegeben. Denn es wird ja wohl kaum Ausschiedungsgehärtet sein. Wozu?

So. Mehr hab ich nicht geschafft. Fotos werden dann vermutlich nächste Woche folgen.

Und als nächstes werde ich versuchen die Schicht anzuätzen. Laut Intenetrecherche soll es sich um eine Kobaltlegierung mit Anteilen an Chrom und Palladium (?) oder war es Platin(?) handeln.

Ich frage mich nur wie diese Schichten aufgetragen werden, dass sie so eben und gleichmäßig sind. Und wieso eine zweite sehr dünne Schicht vorhanden ist (eventuell Trägerschicht?) Desweiteren weiß ich nicht wie ich diese schwarzen Pünktchen deuten soll.

Werde mich wohl an IBM wenden müssen.

Noch ne Frage zum Pol-Filter-Lambda Platte Ätzverfahren. Mein Lehrer sagte ich müsse elektrolytisch mit Bahera ätzen damit dies klappt. Ist das noch nötig. Werde ich bei so einem Gefüge noch mehr erkennen können als jetzt? Ist dadurch eine bessere Topografie sichtbar oder, wie wirkt sich das aufs Ergebniss aus? konnte das in deinem link irgendwie nicht so richtig entnehmen.

Werde dann wie gesgat nächste Woche Fotos reinstellen damit du dir selbst ein Bild des Gefüges machen kannst.

mfg

Peter
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Boromir



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Beiträge: 361
Wohnort: Berlin

BeitragVerfasst am: Sa, 20. Okt, 2007 20:45    Titel:

Wunderbar smile
ich versuche mal deinen beitrag ein wenig zu kommentieren. ein "neues" tuch.. egal für welche polierstufe sollte immer erst eine gewisse "laufzeit" hinter sich haben um ein sehr gutes ergebnis zu liefern. aber schön das es auch so gereicht hat. Diese schicht die du gesehen hast wird die schicht sein auf der die daten lagern.. diese schicht muss auf beiden seiten sein, da für größere platten natürlich jeder mögliche platz gebraucht wird um die daten zu speichern. auch das die schicht relativ gleichmäßig ist ist vorraussetzung für die funktionalität & lange laufzeit. diese sehr dünne schicht zwischen den beiden schichten wird vermutlich wie du schon angenommen hast die trägerschicht für die oberste schicht sein. ob es nur zur optimalen haftung oder für isolierungszwecken oder dergleichen aufgebracht wurde kann ich nicht sagen. allerdings lässt sich, nachdem festgestellt wurde woraus diese (vermutliche) trägerschicht besteht genauere aussagen über die funktionalität treffen. über die porosität bzw aussscheidungen will ich nix sagen, bevor nicht feststeht um was es sich genau handelt. spekulieren lässt sich viel tongue
das gefüge lasst sich sicherlich mit den bildern besser bestimmen. freu mich schon darauf smile
der tip des kolegen die polier+ätzstufen zu wiederholen war sehr gut. verformungen werden reduziert und das ätzergebnis in der regel verbessert.
das die trägerplatte ausscheidungsgehärtet ist kann ich mir nicht wirklich vorstellen. ich sehe darin (noch) keinen sinn.

die oberste schicht muss magnetisch sein, da sie ja "beschrieben" wird.
Sie besteht meist aus Eisenoxid oder einer Kobaltverbindung (Co-Ni, Co-Cr, Co-Ni-W) platin? mag sein. palladium glaub ich eher nicht daran smile warten wir das ergenis ab.
Wie die schicht aufgebracht wird, das sie so gleichmäßig wird weiß ich nicht genau. habe allerdings diesen link gefunden. (er ist allerdings von 2003, also wohl nach der herstellung der platte) http://www.uni-protokolle.de/nachrichten/id/11743/

Die Frage zur Lambda-Platte: durch diese ätzung wird die phase des schon polarisierten lichts verschoben die verschiedenen höhenunterschiede leuchten also unterschidlich stark ggf. in unterschiedlichen farben auf.
die elektrolytische ätzung mit behara ist eher "schmuddelkram". man muss sehr sauber arbeiten smile soweit ich weiß wird dadurch eine art relief erzeugt. probier es am besten mal vorher ohne aus smile allerdings wird ein lehrer das bestimmt besser wissen als ich. vertrau dich ruhig den kompetenten lehrern an !

herzlichst & auf rückmeldungen wartend
(verzeih mir meine vertippsler)

Boromir

P.S: eine analyse im REM beantwortet viele fragen über die verwendeten materialen
_________________
Gruß
Boromir Fischer

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Pita



Anmeldedatum: 30.09.2007
Beiträge: 15

BeitragVerfasst am: So, 28. Okt, 2007 23:33    Titel:

Hi!

Hab nun gestern endlich die Bilder aufgenommen. Und hier sind die Ergebnisse: (der Bilderupload klappt bei mir irgendwie nicht, deswegen der link):

http://metallograph.me.funpic.de/hdd.html

habe noch ein kleines Video mit verschiedenen Schärfe- und Apertureinstellungen gedreht, hoffe dass es aufschlussreich ist:

http://youtube.com/watch?v=vkgohMuAjFo

Also beim Grundgefüge könnte es sich um eine Aluminium Knetlegierung handeln.

Einige weiter Infos zum Aufbau einer Festplatte, (Internetrecherche):

wahrscheinlicher Aufbau der Platte:
1 Aluminium bzw. Aluminium-Magnesium-Substrat
2 Zwischenschicht: Nickel - Phosphor zur homogenen Shcichtanpassung
3 Chromatschicht hauchdünn
4 die eigentliche Magnetschicht (ferromagnetisch) ist 20 - 50nm
Nanometer dick
5 Carbonschicht zum Schutz wenige nanometerdick

4.1 mögliche Magnetschichten:
1. Co-Legierungen, wie z.B.
CoCrTa
CoCrPt
CoCrPtTa
CoNiCrPt
2. SmCo-Cr-Legierung
3. Ba-M-Ferrit

aber diese magnetische Schicht ist ersteinmal egal, da sie lichtikroskopisch nicht auflösbar ist.

somit ist die schicht die man auf den Bildern erkennt wohl die Nickel-Phosphor schicht. Und die kleine Schicht zwischen der Schicht und dem Grundmaterial welche sich nur beim schließen der Aperturblende erkennen lässt muss dann wohl die Chromatschicht sein. Werde versuchen diese irgendwie anzuätzen.

Eine Analyse im Rem wäre natürlich sehr vorteilhaft und man könnte auch die anderen Schichten "sichtbar machen". allerdings steht unserer Schule dieses Gerät nicht zur Verfügung. cry

meine nächsten Schritte werden somit sein:
1. irgendwie die Nickel-Phosphor Schicht anzuätzen (hast du da vielleicht irgendwelche Erfahrungen?)
2. Die Chromatschicht anätzen (weiß auch noch nicht wie)
3. Eine bessere Politur des Grundgefüges hinbekommen und nebenbei heruasfinden ob diese schwarzen gefügebestandteile durch die Präparation
entstanden sind
4. Versuchen, herauszufinden um was für Teilchen es sich im Grundgefüge handelt (habe im Schumann eine Tabelle mit verschiedenen Ätzlösungen gefunden, die jeweils andere Ausscheidungen anätzen sollen oder nicht) Dies könnte am längsten dauern und deswegen auch wegfallen.

Aber ich denke dass die Schritte 1-3 fürs erste genügen sollten. Am meisten gibt mir dabei die Nickel-Phosphor schicht zu denken, denn ich habe noch nie von soetwas gehört. Und soetwas: http://edocs.tu-berlin.de/diss/2002/nieland_sabine.pdf
macht mich irgendwie Confused
und laut http://www.atotech.com/start.php3?cl_my_id=1283117 sind solche schichten für die korrosionsbeständigkeit und für die Verschleißfestigkeit zuständig. Letzteres klingt für mich hierbei irgendwie logischer (Schreib-Lesekopf der über die Platte flitzt). Aber wirklich verständliche und vollkommene Infos dazu habe ich noch nicht gefunden.

Werde mich wenn ich etwas neues weiß wieder melden.

Freu mich schon auf deine Meinung zu den Photos.

mfg

Peter
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Petra Kaatz



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BeitragVerfasst am: Do, 01. Nov, 2007 19:02    Titel:

Zitat:
3. Eine bessere Politur des Grundgefüges hinbekommen und nebenbei heruasfinden ob diese schwarzen gefügebestandteile durch die Präparation entstanden sind

4. Versuchen, herauszufinden um was für Teilchen es sich im Grundgefüge handelt (habe im Schumann eine Tabelle mit verschiedenen Ätzlösungen gefunden, die jeweils andere Ausscheidungen anätzen sollen oder nicht) Dies könnte am längsten dauern und deswegen auch wegfallen


Hallo Pita,

da hast du dir aber ein ehrgeiziges Projekt an Land gezogen respekt !

Das ist präparativ schon eine Herausforderung aufgrund des Materialsmixes...

Auf den Bildern sind tatsächlich etliche Präparationsrückstände zu erkennen (und die Aperturblende ist manchmal viel zu stark geschlossen) und es ist -wie du schreibst- auch nicht sicher, ob es sich bei der Trägerschicht um eine Alu-Legierung handelt oder ob Rein-Al verwendet wurde. Für mich sieht es auf den Fotos nicht nach einer ausgeschiedenen Phase (intermetallische Verbindung) aus.
Die Erfolgsaussichten über Nachweisätzungen bei Knetlegierungen herauszufinden, um welche Phasen es sich im Aluminium handelt, können wir aus eigener Erfahrung als eher gering einschätzen (mit anderen Worten: Die Mühe kann man sich sparen!). Durch den Verformungsprozess werden die Teilchen ja weiter zerkleinert und auch noch gut verteilt. Lichtmikroskopisch stößt man da auf eine Grenze in der differenzierten Darstellbarkeit.
Strukturen, die kleiner als etwa 380 nm sind, können lichtmikroskopisch nicht aufgelöst werden:

d= Lambda / n x sin alpha (numerische Apertur)

d: Auflösungsvermögen
Lambda (sorry, habe hier keine griech. Buchstaben zur Verfügung): Wellenlänge des verwendeten Lichts
n: Brechungsindex des Medium zwischen Objektivöffnung und Schlifffläche( für Luft=1, Immersionsöl= max. 1,66)
sin alpha: Numerische Apertur (Öffnungswinkel des Objetivs, ist auf jedem Objektiv angegeben)

Also, diese dünnen Schichten werden, wenn sie tatsächlich so dünn sind, im LiMi nicht darstellbar sein.

Ohne REM kommt man da leider nicht weiter! Ich frage mal meine Kollegin, ob bei uns bereits REM-Aufnahmen von Festplatten vorhanden sind, dann stelle ich sie ins Forum. Kann aber etwas dauern...wir haben morgen Tag der Offenen Tür und nächste Woche bin ich zu einer Fortbildung.

Viele Grüße nach Solingen,

P. Kaatz
_________________
Petra Kaatz
- Fachlehrerin - Technische Berufsfachschule - Lette-Verein
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Boromir



Anmeldedatum: 09.08.2007
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BeitragVerfasst am: Fr, 02. Nov, 2007 01:14    Titel:

Pita hat Folgendes geschrieben:
laut http://www.atotech.com/start.php3?cl_my_id=1283117 sind solche schichten für die korrosionsbeständigkeit und für die Verschleißfestigkeit zuständig. Letzteres klingt für mich hierbei irgendwie logischer (Schreib-Lesekopf der über die Platte flitzt). Aber wirklich verständliche und vollkommene Infos dazu habe ich noch nicht gefunden.


hab zurzeit eher wenig bis gar keine zeit, aber der "lesekopf" darf die platte an sich niemals berühren. ein kontakt im betrieb würde sofort die platte zerstören. ich könnte mir bedingt vorstellen das diese schicht zum schutz vor stößen beim transport oder ähnliches da ist.. allerdings glaube ich kaum das das die schicht ein zerstören der platte verhindern könnte. die präparativen fehler sind wie fr. kaatz schon erwähnt hat nicht einfach zu beheben, das sich das material aus ungeahnt vielen materialien zusammensetzt. eine untersuchung im REM würde allerdings sicherlich auch schon bei dieser präparation weitere erkenntnisse bringen.
warum der bilderupload bei dir nicht funktioniert solltest du am besten mit dem "hasen" per PM klären.
lg
Boromir
_________________
Gruß
Boromir Fischer

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