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Ätzung v. CrNi-Stahl mit o-Nitrophenol, (NH4)2S2O8 und HCl

 
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dasboesewoelfchen



Anmeldedatum: 01.02.2010
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BeitragVerfasst am: Mo, 01. Feb, 2010 19:22    Titel: Ätzung v. CrNi-Stahl mit o-Nitrophenol, (NH4)2S2O8 und HCl

Hallo,
im Schumann - Metallographie, Ausgabe 1991,
steht ein Ätzmittel für CrNi-Stähle mit folgender Zusammensetzung:

2 Teile 15%-ige wässrige Lsg. von Ammoniumperoxodisulfat (NH4)2S2O8
2 Teile 50%-ige alkoholische Lösung von Salzsäure
1 Teil gesättigte Lösung von o-Nitrophenol.

Hiermit soll Austenit stark, Ferrit / Sigmaphase / Carbide nicht angegriffen werden.

Evt. wäre dieses ja eine charmante Alternative zu Beraha? Phenol ist natürlich auch nicht ohne, aber immerhin entfällt die Flusssäure.

Hat vielleicht jemand Erfahrung mit diesem Ätzmittel?

Über Rückmeldung würde ich mich sehr freuen.

Viele Grüße Lamprecht
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Boromir



Anmeldedatum: 09.08.2007
Beiträge: 361
Wohnort: Berlin

BeitragVerfasst am: Di, 02. Feb, 2010 21:38    Titel:

habe sie nich genutzt, aber ich frag mich welches übel geringer ist wink

funtionieren die "Klassiker" nicht? wie warme V2A, Kallings2...
_________________
Gruß
Boromir Fischer

- Metallographie Forum -
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dasboesewoelfchen



Anmeldedatum: 01.02.2010
Beiträge: 3
Wohnort: Hamburg

BeitragVerfasst am: Mi, 03. Feb, 2010 07:33    Titel:

Hallo Boromir, danke für die Antwort! V2A-Beize haben wir schon probiert, Kallings II noch nicht, wobei letztere noch eher für Ni-Basis-Legierungen ist wenn ich mich nicht täusche? Was ich in meinem ersten Beitrag vergessen hatte zu schreiben, uns geht es um einen guten Kontrast zwischen Ferrit udn Austenit zur Anteilsbestimmung bei Schweißnähten von Duplex-Stahl. Und der Kontrast durch V2A-Beize ist leider oft zu schwach für die quantitative Bildauswertung.
Viele Grüße Lamprecht
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Onur



Anmeldedatum: 06.03.2009
Beiträge: 7
Wohnort: berlin

BeitragVerfasst am: Mi, 03. Feb, 2010 11:37    Titel:

Wenn du die möglichkeit hast elektrolytisch zu ätzen versuchs mal mit


Chromsäure elektrolytisch


oder mit Oxalsäureb elektrolytisch


wenn du den Petzow hast dann steht genaueres auf seite 119 Fe Em1 und Fe Em3

meiner erfahrung nach kriegt man beim elektrolytischen ätzen meist einen stärkeren angriff und damit vielleicht auch einen stärkeren kontrast


Mfg
Onur
_________________
mfg Onur Nazik
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dasboesewoelfchen



Anmeldedatum: 01.02.2010
Beiträge: 3
Wohnort: Hamburg

BeitragVerfasst am: Mi, 03. Feb, 2010 22:03    Titel:

Hallo Onur,
jo prinzipiell ist das elektrolytische Ätzen eine feine Sache, allerdings wurde (zu einer Zeit als ich noch nicht bei meinem jetzigen Arbeitgeber beschäftigt war) das Labor komplett neu eingerichtet und da war kein Gerät dabei. Jetzt wird erstmal nicht neu investiert... im Augenblick sind quantitave Gefügeanalysen zu selten gefordert um eine solche Investition zu rechtfertigen. Leider...
Vielen Dank für Deinen Tipp und viele Grüße Wolf
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