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Dehnung A80, was ist das?

 
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steve12



Anmeldedatum: 21.05.2010
Beiträge: 3

BeitragVerfasst am: Di, 20. Jul, 2010 14:25    Titel: Dehnung A80, was ist das?

Hallo Leute,

bin recht neu im Geschäft und hab mal die oben genannte Frage. Hoffe auf eure Antworten. Google spuckt leider sehr wenig aus.
Um es mal noch genauer zu formulieren: ich weiß, was Dehnung ist und wie sie berechnet wird. Aber was ist die 80?

Gruß
Stefan
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Thomas



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Beiträge: 16
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BeitragVerfasst am: Mi, 21. Jul, 2010 08:43    Titel:

Hallo,

Also A ist ja die Bruchdehnung und die 80 bedeutet, dass die Anfangsmesslänge (Lo) 80mm beträgt.

Hoffe das konnte helfen.

Dann noch einen schönen Tag.

VG Thomas[/b]
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steve12



Anmeldedatum: 21.05.2010
Beiträge: 3

BeitragVerfasst am: Fr, 23. Jul, 2010 10:44    Titel:

Hallo und danke für die Antwort,

So einfach ist das? Was ist denn so die kleinste und was die größte Anfangsmesslänge und warum gibts da überhaupt Unterschiede?

Gruß
der Stefan
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Thomas



Anmeldedatum: 28.05.2009
Beiträge: 16
Wohnort: Dresden

BeitragVerfasst am: Mo, 26. Jul, 2010 06:27    Titel:

Moin,

Mit der Anfangsmesslänge wird ja ein Bereich bei der Zugprobe eingegrenzt, wo später sich die Bruchstelle befindet. Wenn die Proben dicker bzw. der Anfangsquerschnitt größer ist, muss auch die Anfangsmesslänge größer werden.

also laut DIN EN 10002-1 :

„Grundsätzlich wird zwischen proportionalen und nichtproportionalen Proben in Bezug auf die Messlänge
und die Bruchdehnung unterschieden. Bei proportionalen Proben ist die Messlänge L0 proportional der
Quadratwurzel aus einem geometrisch beliebigen Anfangsquerschnitt S0 (rund, oval, quadratisch, rechteckig,ringförmig ...)

Lo = k × Wurzel S0

Um die Vergleichbarkeit mit früher gewonnenen Daten für die Bruchdehnung zu gewährleisten, ist der
Proportionalitätsfaktor k = 5,65 international festgelegt. Die Bruchdehnung, die über eine Messlänge
bestimmt wird, die mit diesem Proportionalitätsfaktor berechnet wird, erhält keinen Index. Wird ein anderer
Proportionalitätsfaktor gewählt, so ist dieser als Index an das Formelzeichen A für die Bruchdehnung
anzuhängen, z. B. Proportionalitätsfaktor k = 11,3: Bruchdehnung A11,3. (Die Faktoren 5,65 und 11,3
stammen aus der Umrechnung der Messlänge L0 für Kreisquerschnitte auf beliebige Querschnittsgeometrien.)
Bei den nichtproportionalen Proben werden zwei verschiedene Probengeometrien unterschieden:
. Die Messlänge L0 = 50mm
bei einer Probenbreite b0 = 12,5mm
. die Messlänge L0 = 80mm
bei einer Probenbreite b0 = 20mm
Die Messlänge wird einschließlich der Einheit mm zur Indizierung an das Formelzeichen A angehängt:
A50 mm, A80 mm. Durch die Einheit mm im Bruchdehnungsindex ist sichergestellt, dass es sich nicht um
einen Proportionalitätsfaktor k handelt.“


Nach ein bisschen googlen:

"Infolge der örtlich begrenzten Einschnürung ist die Bruchdehnung A abhängig von der Anfangsmesslänge L0. Um vergleichbare Werte für die Bruchdehnung zu erhalten, werden für Zugversuche Proportionalstäbe verwendet, d.h. Proben, bei denen die Anfangsmesslänge L0 zum Ausgangsquerschnitt S0 in festem Verhältnis steht.
Verhältnisse
Proportionalstab: Lo = 5,65 * Wurzel So

Proben mit rundem Probenquerschnitt: Lo= 5 * Do
S0 = Ausgangsquerschnitt
d0 = Anfangsdurchmesser

Hinweis:
Bei Rundproben wird die Bruchdehnung meist mit A5 oder A10 angegeben. Der Index bezieht sich auf das Verhältnis des Anfangsdurchmessers d0 zu der Anfangsmesslänge L0:
A5 bei kurzem Proportionalstab, es gilt Lo = 5 * Do
A10 bei langem Proportionalstab, es gilt Proportionalstab: Lo = 10 * Do"

Gruß,
Thomas
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steve12



Anmeldedatum: 21.05.2010
Beiträge: 3

BeitragVerfasst am: Di, 27. Jul, 2010 13:34    Titel:

Habs verstanden. Danke für die Mühe!
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