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first.strike
Anmeldedatum: 27.06.2011 Beiträge: 15
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Verfasst am: Do, 17. Nov, 2011 10:12 Titel: Eilt! Karbidnester mittels ZFP nachweisen? |
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Ich müsste einige Stäbe (300x100) aus 1.2379 auf Karbidansammlungen untersuchen.
Meine Frage ist ob es mit Ultraschall gelingt diese nachzuweisen oder auszuschließen. |
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Boromir

Anmeldedatum: 09.08.2007 Beiträge: 361 Wohnort: Berlin
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Verfasst am: Fr, 18. Nov, 2011 00:47 Titel: |
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ist nicht mein fachgebiet allerdings glaube ich nicht das man die karbidansamlungen mittels UT sicher ausschließen kann. _________________ Gruß
Boromir Fischer
- Metallographie Forum - |
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Patrick Schüle

Anmeldedatum: 09.08.2007 Beiträge: 37 Wohnort: Berlin
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Verfasst am: Fr, 18. Nov, 2011 20:42 Titel: |
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Karbide mittels konventioneller UT nachweisen bzw. auf einen messbaren reflektierten Anteil des eingeleiteten Schalldrucks zu hoffen..?
Schallschwächung ist ein möglicher Ansatz - wenn zwingend UT gemacht werden soll.
Wie sieht es mit Wirbelstrom aus? Gefügeänderungen lassen sich mit Hilfe geeigneter Vergleichskörper nachweisen.
Im Rahmen einer Machbarkeitsstudie haben wir sehr gute Ergebnisse mit dem Nachweis des binären Eutektikums Al+Mg2Si in Al-Legierungen erzielt. _________________ Zuletzt bearbeitet von Patrick am Mo Nov 06, 1597 v. Chr. 21:43, insgesamt 78569 mal bearbeitet |
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first.strike
Anmeldedatum: 27.06.2011 Beiträge: 15
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Verfasst am: Mi, 23. Nov, 2011 15:22 Titel: |
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wirbelstrom, würde ich sagen wenn man die sonde direkt auf die schlifffläche hält, sollte das funktionieren.
aber es handelt sich um einen querschnitt von 300x120, welcher von außen geprüft werden soll.
da die nester in der mitte vorkommen fällt ws aus.
ich habe versucht die verstärkung auf über 100db zu stellen.
wenn im gefügerauschen plötzliche auffälligkeiten waren habe ich die stelle anschließend mit einem schliff überprüft und eine bestätigung bekommen.
ich würde zwar keine 100%tige aussage machen aber für eine grobe überprüfung sollte das doch gehen.
oder ist jemand anderer meinung? |
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Patrick Schüle

Anmeldedatum: 09.08.2007 Beiträge: 37 Wohnort: Berlin
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Verfasst am: Do, 24. Nov, 2011 12:55 Titel: |
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Beachte das Verhältniss zwischen Wellenlänge und nachzuweisender Karbidgröße.
Wie oft konntest du deine UT Auffälligkeiten mittels Schliff bestätigen?
Mit welcher Frequenz prüfst du?
Was für Karbidgößen hast du denn im Schliff gefunden?
Hast du axial oder radial eingeschallt? _________________ Zuletzt bearbeitet von Patrick am Mo Nov 06, 1597 v. Chr. 21:43, insgesamt 78569 mal bearbeitet |
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first.strike
Anmeldedatum: 27.06.2011 Beiträge: 15
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Verfasst am: Fr, 25. Nov, 2011 09:36 Titel: |
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bisher nur einmal.
der schliff gab in etwa das ergebnis der UT-prüfung wieder.
ich denke einzelne karbide kann man so nicht nachweisen.
darum gehts ja auch nicht sondern um anhäufungen bzw. nester, welche beim erodieren probleme machen.
ich habe mit einem 4Mh kopf gerüft und die einschallung war quer zur walzrichtung also radial. |
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Patrick Schüle

Anmeldedatum: 09.08.2007 Beiträge: 37 Wohnort: Berlin
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Verfasst am: Fr, 25. Nov, 2011 11:26 Titel: |
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Die Methode mit 100dB (ganz schön laut ) und auf Zuckungen im Rauschen zu achten finde ich nicht überzeugend. Das wirkt auf mich irgendwie nicht handfest und der eine Treffer durch einen Schliff finde ich nicht ausreichend.
Wenn du die Zeit und die Möglichkeit hast weitere Versuche zu machen, probier es doch mal mit der Bestimmung des Schallschwächungskoefizienten.
Dafür nimmst du ein Bauteil ohne Karbidnestern und ein Bauteil mit Karbidnestern. Stelle die Schallschwächung der Karbidanhäufung entgegen und überprüfe ob es eine Korrelation zwischen metallographischen Befund und der Schallschwächung gibt. Wenn es funktioniert erhälst du echte/greifbare, im Idealfall reproduzierbare, Messwerte.
Ich bin gespannt
Mir fällt gerade noch was ein...:
Du hast einen Durchmesser von 100 mm --> nach EN 583-2 ist eine Anpassung des Prüfkopfes an die Bauteiloberfläche vorzunehmen wenn der Objektdurchmesser unter der zehnfachen Länge der Prüfkopfsohle bleibt!
Ich weiß ja nicht welchen Prüfkopf du verwendest und ob du eine Prüfkopfanpassung schon vorgenommen hast aber das wäre nochmal eine Methode um mehr Schalldruck in das Bauteil zu bekommen. _________________ Zuletzt bearbeitet von Patrick am Mo Nov 06, 1597 v. Chr. 21:43, insgesamt 78569 mal bearbeitet |
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first.strike
Anmeldedatum: 27.06.2011 Beiträge: 15
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Verfasst am: Fr, 25. Nov, 2011 12:42 Titel: |
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zum prüfkopf:
es handelte sich um ein flachmaterial.
zur auswertung:
ich habe 2 schliffe gemacht. einmal wo anzeigen bzw. ein erhöhtes gefügerauschen war und an anderer stelle wo keine "anzeigen" waren.
die anzeigen passten zum schliffbild.
ich weiß auch das dies keine absolut treffsichere methode ist, aber für eine vage aussage zu machen sollte es gehen.
andernfalls müsste man einen ja den kompletten stab in schliffe zerlegen.
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Patrick Schüle

Anmeldedatum: 09.08.2007 Beiträge: 37 Wohnort: Berlin
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Verfasst am: Fr, 25. Nov, 2011 12:59 Titel: |
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| first.strike hat Folgendes geschrieben: | zum prüfkopf:
es handelte sich um ein flachmaterial. |
Alles klar, kein Stab
| first.strike hat Folgendes geschrieben: |
zur auswertung:
ich habe 2 schliffe gemacht. einmal wo anzeigen bzw. ein erhöhtes gefügerauschen war und an anderer stelle wo keine "anzeigen" waren.
die anzeigen passten zum schliffbild.
ich weiß auch das dies keine absolut treffsichere methode ist, aber für eine vage aussage zu machen sollte es gehen.
andernfalls müsste man einen ja den kompletten stab in schliffe zerlegen.
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Na gut, scheint ja nach näherer Beschreibung zumindest reproduzierbar zu sein. Wenn das ausreicht weiterhin viel Erfolg  _________________ Zuletzt bearbeitet von Patrick am Mo Nov 06, 1597 v. Chr. 21:43, insgesamt 78569 mal bearbeitet |
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