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Metallographie Forum Die Diskussionsplattform für Metallographie
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Canadien77

Anmeldedatum: 28.08.2007 Beiträge: 317 Wohnort: Blaustein
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Verfasst am: Mi, 26. Aug, 2009 16:48 Titel: Einbettmittel für AlO(OH) |
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Hallo!
Ich brauche auch mal einen Tipp. Für einen Pulverschliff soll ich Aluminiumodix-hydroxid AlO(OH) einbetten. Dummerweise zersetzt es mir dabei so ziemlich jedes Einbettmittel. Entweder wird der Schliff nicht hart (teilweise Konsistenz eines etwas härterern Karamellbonbons) oder er zersetzt sich und gast aus (ist schlecht, denn die weitere Untersuchung soll im REM stattfinden). Habe dabei sowohl kaltaushärtende 2-Komponenten Mittel wie auch UV-aushärtende Einkomponenten-Mittel versucht.
Hat da jemand vielleicht einen Tipp wie man das noch hinkriegen kann?
Danke
Herbert _________________ In den meisten Fällen ist Diffusion die richtige Antwort. Sollte dem nicht so sein, so kann man durch Zulegieren von Mangan alles retten. Auf jeden Fall, Rekristallisation ist nicht immer die Antwort auf alle Fragen. |
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Boromir

Anmeldedatum: 09.08.2007 Beiträge: 361 Wohnort: Berlin
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Verfasst am: Mi, 26. Aug, 2009 17:46 Titel: |
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vermutlich wird die reaktionswärme mit dem pulver reagieren. also entweder uv aushärtendes einbettmittel nutzen und die form in die sonne stellen(paar stunden sollten reichen. dann zum endgültigen aushärten mit der uv-lampe bearbeiten), oder ein kalteinbettmittel nutzen das eine geringe reaktionswärme erzeugt (meist langsam aushärtendes einbettmittel)
alternativ nutzen wir von *grübelt* kulzer das uv-aushärtende einbettmittel. dazu wird eine art "abdecklack" genutzt um die oberfläche, also die rückseite vom schliff aus zu härten. vieleicht reagiert der abdecklack weniger als das "echte" einbettmittel. (gibts sicherlich auch bei anderen firmen?!) oder das pulver direkt in fixierpaste einstäuben....
als letzte möglichkeit fällt mir noch folgendes ein:
eine warmeinbettpresse mit dem pulver befüllen, anschalten. 20 sekunden warten. ausschalten. das verpressen könnte ausreichen.. in wie weit das pulver verträglich mit metall ist wisst du sicher besser als ich.
ansonsten vielleicht garnicht einbetten, oder ist eine präparation zwingend notwendig?
lg
Boro _________________ Gruß
Boromir Fischer
- Metallographie Forum -
Zuletzt bearbeitet von Boromir am Mi, 26. Aug, 2009 17:49, insgesamt einmal bearbeitet |
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Canadien77

Anmeldedatum: 28.08.2007 Beiträge: 317 Wohnort: Blaustein
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Verfasst am: Mi, 26. Aug, 2009 17:49 Titel: |
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Hei Boro!
Wenn der Abdecklack aus der Demotec 200 Serie war, dann ist das genau der, den es mir zerfressen hat.
Und bei dem anderen entsteht kaum Reaktionswärme (Durschschnittliche Aushärtzeit > 8 Stunden, also über Nacht quasi...)
Danke trotzdem! _________________ In den meisten Fällen ist Diffusion die richtige Antwort. Sollte dem nicht so sein, so kann man durch Zulegieren von Mangan alles retten. Auf jeden Fall, Rekristallisation ist nicht immer die Antwort auf alle Fragen. |
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sigmaphase
Anmeldedatum: 09.07.2008 Beiträge: 34 Wohnort: Baden
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Verfasst am: Fr, 28. Aug, 2009 13:54 Titel: |
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Hi Cana
kenne mich im AlOOH nicht (so) aus, weiß nur, sollte ja einigermaßen hart und stabil sein (?), versch. Modifikationen (Alpha, Gamma usw.).
Darf ich trotzdem meine Meinung dazu äußern?
mögliche Fehlerquellen:
-Einbettmasse ungeeignet:
(wurde hier besprochen)
-UV Aushärtung:
ist AlOOH thermisch (UV-) stabil?
-Einbettdruck:
ist AlOOH druckstabil?
-Feuchtes AlOOH Pulver:
Im Exsiccator oder besser im Vacuumeinbettgerät bzw. im Sputtergerät reichlich trocknen/ evakuieren, dann erst einbetten.
-Beim Einbettprozeß wird Kristallwasser frei:
vorher bei ca. 200°C trocknen/ tempern
-Modifikationsänderung ALOOH:
wann (Druck, Temperatur, Feuchte, Kristallwasseranteil) wandelt ALOOH um (Alpha <-> Gamma usw.)?
Gruß SP  |
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Canadien77

Anmeldedatum: 28.08.2007 Beiträge: 317 Wohnort: Blaustein
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Verfasst am: Sa, 29. Aug, 2009 19:52 Titel: |
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Hei Sigmaphase.
Danke für deine Denkanstöße.
Aber:
Es ist ein Pulver zum Kaltgasspritzen und ist daher weder feucht noch hat es Kristallwasser. Das Einbetten erfolgt bei Pulvern generell ohne Druck (Das Pulver wird mit dem Einbettmittel verrührt und dann in eine Form gegossen).
Außerdem wurde das Problem jetzt anders gelöst (Rücksprache mit dem WMA und dann ad acta, nur ne ganz "normale" Morphologie, doch dabei war das Ding genau so garstig zu mir. Mag mich wohl nicht...) _________________ In den meisten Fällen ist Diffusion die richtige Antwort. Sollte dem nicht so sein, so kann man durch Zulegieren von Mangan alles retten. Auf jeden Fall, Rekristallisation ist nicht immer die Antwort auf alle Fragen. |
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