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Braungardt
Anmeldedatum: 13.08.2007 Beiträge: 80 Wohnort: Olpe
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Verfasst am: Fr, 21. Mai, 2010 12:13 Titel: Elektrolytlösung für C- Stahl und Edelstahl |
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Hallo,
kann mir vielleicht jemand eine gute Elektrolytlösung zum Beizen von Stahl (C- Stahl und 1.4501) nennen? Ziel ist es eine gewisse Oberflächenrauigkeit im µm - Bereich ( Idealfall um die 15-30µm ) an untersichiedlichen Stahlproben zu erhalten. |
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Boromir

Anmeldedatum: 09.08.2007 Beiträge: 361 Wohnort: Berlin
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Verfasst am: Fr, 21. Mai, 2010 19:50 Titel: |
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muss es elektrolytisch sein?
um eine oberflächenrauhigkeit von 20µm zu erhalten würde ich die probe mit 1200-er oder 4000-er papier schleifen.
um keine gerichtete rauhigkeit zu erhalten musste doch eine ätzung mit hno3 ausreichen, oder? ansonsten, wenn es ein bisschen agresssiver sein soll mit adler oder dergleichen. für den austenit ist es schon schwieriger eine ätzung zu finden. ob v2a beize ausreicht, bzw ob die korngrenzen als rauigkeit reichen ist abhängig von der zielsetzung/einsatzgebiet
gruß
Boromir _________________ Gruß
Boromir Fischer
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Braungardt
Anmeldedatum: 13.08.2007 Beiträge: 80 Wohnort: Olpe
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Verfasst am: Di, 25. Mai, 2010 07:38 Titel: |
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Wäre schon gut, wenn es elektrolytisch ist. Möchte in Anlehnung an einen Versuch, der mit einem anderen Metall durchgeführt wurde eine Beschichtung auf die Oberfäche der Probe aufbringen. Für diese brauche ich eine gewisse Rauigkeit, die elektrochemisch erzeugt wurde, um mich so nah wie möglich an den Versuchsbedingungen zu orientieren.
Bei dem vorgegebenen Versuch handelt es sich um Al, das mit Schwefelsäure elektrochemisch gebeizt wurde. Hätte jetzt die Variante mit etwas weniger konz. Schwefelsäure ausprobiert ( probieren lassen ) und einmal mit einer gängigeren elektrolytischen Ätzung für Stahl. Wenn es da eine geben sollte?
Gruß
Susi |
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Dr.Str-Pharm
Anmeldedatum: 11.08.2007 Beiträge: 126 Wohnort: Zürich
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Verfasst am: Di, 25. Mai, 2010 19:08 Titel: |
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Ist mit den 15-30µm die mittlere Rauheit (Ra) gemeint ? Wär eine wirklich extreme Rauheit, mit Oxidstrahlen komm ich bei Titan und Stahl auf etwa 2-7µm (je nach Parameter). Wenn das noch elektrolytisch geht will ich unbedingt wissen wie  _________________ carpe noctem ! |
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Boromir

Anmeldedatum: 09.08.2007 Beiträge: 361 Wohnort: Berlin
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Verfasst am: Di, 25. Mai, 2010 21:36 Titel: |
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| Dr.Str-Pharm hat Folgendes geschrieben: | | Ist mit den 15-30µm die mittlere Rauheit (Ra) gemeint ? |
Wird sicherlich der Rz-Wert sein (DIN 4768). Ich messe Rauhigkeiten immer nur in Rz
versuche es doch mal mit Phosphorsäure oder Chromsäure (Abzug!). Durch Verringerung der Spannung sollte auch der C-Stahl angeraut werden können. _________________ Gruß
Boromir Fischer
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Braungardt
Anmeldedatum: 13.08.2007 Beiträge: 80 Wohnort: Olpe
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Verfasst am: Do, 27. Mai, 2010 15:05 Titel: |
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Vielen Dank für die Tipps.
Werd es mal probieren. Befürchte aber, dass bei Chromsäure und Phosphorsäure eine zu geringe Schichtdicke erzeugt wird.
Aber über die Spannung kann man die vielleicht noch etwas steuern .? |
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Boromir

Anmeldedatum: 09.08.2007 Beiträge: 361 Wohnort: Berlin
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Verfasst am: Do, 27. Mai, 2010 16:51 Titel: |
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beim austenit wird es eh schwierig werden, da du eine ätzung braucht die nicht nur die korngrenzen angreift. durch elektrolytische ätung wird bevorzugt die zuletzt erstarrte korngrenze angegriffen, da in diesem bereich die meisten verunreinigungen und fehlstellen sitzen. ich würde wenn möglich verschiedene proben mit unterschiedlichen spannungen ätzen. (1v, 5v, 10v) ob eine änderung des kathodenmaterials eine veränderung der der ätzleistung erzeugt vermag ich nicht zu sagen. bisher habe ich nie eine veränderung bemerkt. _________________ Gruß
Boromir Fischer
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Braungardt
Anmeldedatum: 13.08.2007 Beiträge: 80 Wohnort: Olpe
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Verfasst am: Mo, 31. Mai, 2010 14:41 Titel: |
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| Werd es nun erstmal mit Schwefelsäure ausprobieren und über die Versuchsparameter nen bisschen rumbasteln. |
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