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Kamera und Bildbearbeitung für Auflichtmikroskop

 
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Gotti2303



Anmeldedatum: 18.01.2010
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BeitragVerfasst am: Mo, 22. Feb, 2010 09:42    Titel: Kamera und Bildbearbeitung für Auflichtmikroskop

hallo zusammen,

wir haben Bedarf an einer Kamera für unser Auflichtmikroskop (Hersteller Reichhert Bj.91) + dazugeh. Software für Datentransfer zu Computer, Bearbeiten etc...

Aktuell liegt Angebot von Fa. IMAGIC vor mit Kamera Jenoptic Typ Progress CT3 und Software easyLab.

Kann mir jemand hierzu eine bezahlbare Alternative nennen?

Gruß,
Gotthard
biggrin
_________________
Und nur wer keine Fragen stellt,
bekommt auch keine Antworten.
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Dr.Str-Pharm



Anmeldedatum: 11.08.2007
Beiträge: 117
Wohnort: Zürich

BeitragVerfasst am: Di, 23. Feb, 2010 14:24    Titel:

Hoi Gotti,

hängt ganz stark von deinem Budget ab. Imagic ist ein wahres Arbeitstier und wunderbar modular gestaltet. Die Module kosten gutes Geld sind es aber wert. Ruf einfach mal bei Imagic an, der Hr. Schürmann kommt gern vorbei und zeigt euch die Vorteile von Imagic. Ich bin überzeugter Nutzer.
Es stellt sich aber die grosse Frage ob es sich bei einem alten Reichert, welches nicht motorisiert ist, überhaupt lohnt soviel Aufwand zu betreiben.
Ich habe unser 20 Jahre altes Zeiss gegen ein DM6000 von Leica ausgetauscht.
Alternativ aber nicht wirklich billiger sind Zeiss oder Olympus. DHS oder Aquinto (gibts die überhaupt noch ?) kann ich nicht empfehlen.
_________________
carpe noctem !
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Canadien77



Anmeldedatum: 28.08.2007
Beiträge: 320
Wohnort: Großhansdorf

BeitragVerfasst am: Di, 23. Feb, 2010 17:13    Titel:

Also IM50 von Leica ist auch ein Programm, dass neben teuer auch nervenraubend ist... Und die aktuelle Version vom Zeiss hat auch so seine Macken (so dass man die Shadingkorrektur für jeden Nutzer seperart definieren muss und dass irgendwelche Anpassungen sich nur mit einem Dongle, den die Firma nicht rausrückt, zu erledigen sind.)

Aquinto gehört m.W. nach inzwischen Olympus und ist als serverbasierte Variante richtig stark!
_________________
In den meisten Fällen ist Diffusion die richtige Antwort. Sollte dem nicht so sein, so kann man durch Zulegieren von Mangan alles retten. Auf jeden Fall, Rekristallisation ist nicht immer die Antwort auf alle Fragen.
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metallography



Anmeldedatum: 14.01.2010
Beiträge: 21
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BeitragVerfasst am: Di, 23. Feb, 2010 18:13    Titel: Re: Kamera und Bildbearbeitung für Auflichtmikroskop

Gotti2303 hat Folgendes geschrieben:
hallo zusammen,

wir haben Bedarf an einer Kamera für unser Auflichtmikroskop (Hersteller Reichhert Bj.91) + dazugeh. Software für Datentransfer zu Computer, Bearbeiten etc...

Aktuell liegt Angebot von Fa. IMAGIC vor mit Kamera Jenoptic Typ Progress CT3 und Software easyLab.

Kann mir jemand hierzu eine bezahlbare Alternative nennen?

Gruß,
Gotthard
biggrin

Hi Gotthard,

was man bei Bilderfassung speziell am Mikroskop kostentechnisch beachten muss sind die Arbeitszeit, die Reproduzierbarkeit, das zum Arbeiten notwendige Anwenderwissen und die Zuverlässigkeit der Daten"wirtschaft".

Sicher kann man alls einziger Anwender am System, für einzelne Aufnamen von einzelnen, ständig unterschiedlichen Proben eine DSLR ans Mikroskop anbinden, die Bilder per Speicherkarte auf den Rechner ziehen und die Bilder plus die Daten händisch in z.B. projektbezogene Tabellen eintragen.
Das kann vollkommen ausreichend und zweckmäßig sein.

Sobald einer oder mehrere der folgenden Faktoren zutreffen (bitte ergänzen) sollte man meiner Meinung nach Soft- und Hardware überlegen die Zeit sparen und Fehler vermeiden.
Wobei das je nach Anwendung und Prioritäten verschiedene Anbieter erfüllen können:
- mehrere Anwender
- Anwender ohne Foto-/Computerwissen
- viele Proben
- oft gleichartige Proben
- Routinesachen, die mit der Bildaufnahme eigentlich soweit abgeschlossen sein sollten.
- reproduzierbare Einstellungen, automatische Einstellungen
- viele Daten die mit dem Bild mitgezogen werden sollen.
- wenn in den Bildern nachträglich gemessen werden soll.
- Einbindung in Firmennetzwerk/-Buchhaltung
- ...

Der Vorteil einer (zentralen) Bilddatenbank mit vom System direkt unterstützter Hardware ist,
dass mit dem Bildeinzug alle notwendigen Daten sehr schnell im System sind:
Bild, Probennummer, Werkstoff, Vergrößerung etc.

In der Regel muss dazu das System einmal kalibriert werden und die Grundstruktur muss angelegt/eingebunden werden.
Meist macht man dann für ein Projekt einen Auftrag und legt Proben an.
Vor/nach dem einzelnen Bild müssen nur noch Einstellungen am Gerät/Software wie z.B. Helligkeit gemacht, die aktuellen Mikroskopdaten (sofern das nicht automatisch passiert bei entsprechenden Schnittstellen) und die Daten zur Probe und zum Bild selber eingegeben werden.
Diese Daten können meist für anschliessende Bilder übernommen werden. Man ändert jetzt nur noch den Anteil der gewechselt hat.
Ein Berichtstool kann dann diese Daten im Weiteren auch gleich in selbigem zum Bild schreiben.

Bei der "günstigen" Variante geht das schon los mit der Einstellung der Bildhelligkeit und der Schärfeeinstellung.
Das kann schnell gehen, kann aber auch jedesmal umständlich wieder eigestellt werden müssen.
Bekomme ich hier z.B. ein ausreichendes Lifebild?
Passt der Adapter Mikroskop-Kamera so, dass die Kamera scharf sieht, wenn das Mikroskop scharf sieht?
Speichert die Kamera die Einstellungen für den nächsten Tag, was passiert wenn sich das verstellt?
Klappt der Weißabgleich?
Wie kommen dann die Bilder in den Rechner?
Wie pack ich die Daten zum Bild?
Wie kalibriere ich?
Wie stelle ich sicher, dass die Daten dazugeschrieben werden wo sie hingehören...


Falls es Dir von der Oberpfalz bzw. Österreich nicht zu weit ist, komm doch mal zu einem der Münchner Stammtische (nächster ist 2.3.2010)
Wir haben hier viele Kollegen, die fast alle mit der einen oder anderen "großen" Lösung arbeiten.


Wilma
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Gotti2303



Anmeldedatum: 18.01.2010
Beiträge: 21
Wohnort: in der Oberpfalz

BeitragVerfasst am: Do, 25. Feb, 2010 21:12    Titel: TX

jetzt bin ich um viele Informationen reicher, aber (sorry) immer noch genauso blöd... biggrin

ich will doch nur ein Foto machen lassen von Teilen und Partien, die nach der Untersuchung interessant erscheinen

Vielen Dank an Euch alle, ich gebe diese Infos an meinen Kollegen, der ist ja schließlich dafür zuständig und soll damit arbeiten.
Und das Budget? HE.... wir sind leider nicht Krösus....

Und zum Stammtisch nach München am 2.3. sad würde ich gerne, aber da bin ich in Mitteldeutschland und gehe meinen Kunden auf die Nerven lol

LG,
Gotthard
_________________
Und nur wer keine Fragen stellt,
bekommt auch keine Antworten.
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metallography



Anmeldedatum: 14.01.2010
Beiträge: 21
Wohnort: München

BeitragVerfasst am: Do, 25. Feb, 2010 21:33    Titel:

Hi Gotthard,

wie macht Ihr das denn bisher?
Und an welchen Stellen soll was geändert werden?

Stammtisch ist jeden Monat, siehe hier


Servus
Wilma
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