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Braungardt
Anmeldedatum: 13.08.2007 Beiträge: 78 Wohnort: Olpe
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Verfasst am: Di, 06. Mai, 2008 08:53 Titel: Restaustenit |
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Hallo,
ich suche nen gutes Ätzmittel für Restaustenit. Ideen? |
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Canadien77

Anmeldedatum: 28.08.2007 Beiträge: 320 Wohnort: Großhansdorf
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Verfasst am: Di, 06. Mai, 2008 13:35 Titel: |
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Härteprüfung mit Laststufe 0,1.
Das war das einzigste, was mir im Schnellschliff dazu eingefallen ist... (Wobei, eingefallen ist mir mehr, das hab aber alles nix gebracht, war also der berühmte Holzweg...) _________________ In den meisten Fällen ist Diffusion die richtige Antwort. Sollte dem nicht so sein, so kann man durch Zulegieren von Mangan alles retten. Auf jeden Fall, Rekristallisation ist nicht immer die Antwort auf alle Fragen. |
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Boromir

Anmeldedatum: 09.08.2007 Beiträge: 348 Wohnort: Berlin
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Verfasst am: Di, 06. Mai, 2008 17:44 Titel: |
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hm.. aus was besteht das grundgefüge? es gibt einige farbätzungen die das einigermaßen deutlich machen. allerdings wird meist der rest auch angefärbt. daher wär es nützlich zumindest das matrixgefüge und dazu vieleicht noch die werkstoffnummer zu wissen!
lg
Boromir _________________ Gruß
Boromir Fischer
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Braungardt
Anmeldedatum: 13.08.2007 Beiträge: 78 Wohnort: Olpe
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Verfasst am: Mi, 07. Mai, 2008 10:59 Titel: |
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Naja, das Grundgefüge besteht (logischer Weise) aus Martensit. Die Werkstoffnummer ist 1.4021 und ursprünglich wollte ich ein komplett martensitisches Gefüge mit ohne so welchen Restaustenit kommt mir aber bei der Anwendung eventuell entgegen.
Hättest du noch nen Tipp wo ich ZTU - Diagramme ( isotherm + kontinuierliche ) her bekomme  |
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Boromir

Anmeldedatum: 09.08.2007 Beiträge: 348 Wohnort: Berlin
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Verfasst am: Mi, 07. Mai, 2008 16:46 Titel: |
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hm. spontan würd ich beraha 1 empfehlen. der x20cr13 sollte so gut angeätzt werden. zu beachten ist das dabei flusssäure entsteht, also kunststoffgefäß benutzten und vorsicht beim entsorgen http://www.metallograf.de/start.htm?probenvorbereitung/mikro18.htm ich kenne leider keine ätzung die nur den restaustenit angreift.
mit den ztu diagrammen ist das immer so eine sache.. es gibt da ein buch was sich nur damit befasst. leider is mir der name entfallen. _________________ Gruß
Boromir Fischer
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Dr.Str-Pharm
Anmeldedatum: 11.08.2007 Beiträge: 117 Wohnort: Zürich
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Verfasst am: Do, 08. Mai, 2008 10:38 Titel: |
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ZTU Diagramme kriegst du vom Lieferanten auf Anfrage. Nur Restaustenit sichtbar zu machen wird wohl so nicht möglich sein. Vorher wird die Martensitmatrix kohlrabenschwarz. Beraha 1 scheint die beste Lösung zu sein, da siehst du bei richtiger Anwendung genau die Martensitnadeln (blau bis rotbraun) und bei Restaustenit sehr helle Bereiche.
Was vielleicht auch möglich ist, wäre ein langes Polieren auf 1µm mit ausgiebiger OPS Politur. Das sollte ein schönes Relief geben, dass du mit Interferenzkontrast ganz gut sichtbar machen kannst. _________________ carpe noctem ! |
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Pita
Anmeldedatum: 30.09.2007 Beiträge: 15
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Verfasst am: Do, 08. Mai, 2008 20:45 Titel: |
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| Braungardt hat Folgendes geschrieben: | ursprünglich wollte ich ein komplett martensitisches Gefüge mit ohne so welchen Restaustenit kommt mir aber bei der Anwendung eventuell entgegen.
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Wenn ich das richtig verstanden habe, dann möchtest du ein komplett martensitisches Gefüge herstellen, richtig?
Wenn ja, dann könntest du Anlassen (Rückbildung des RA) oder auf tiefe Temperaturen abkühlen (Senkung der Ms-Temp.).
Wenn Nein:
Dann könntest du wie bereits erwähnt mit Behara oder nach Klemm ätzen. Ich glaube,dass es mit Königswasser (auf Glycerin Basis) oder mit erwärmter V2A Beize auch klappen könnte (hab ich so in Erinnerung) |
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Ozar
Anmeldedatum: 02.09.2008 Beiträge: 8 Wohnort: Berlin
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Verfasst am: Mo, 02. Aug, 2010 13:34 Titel: lösung |
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also ich kenne außer behara 1 noch 2 andere ätzmittel die das gefüge farblich anätzen und wo der restaustenit weiss bleibt : "Le Pera" und Klemm. _________________ Wenn Microsoft die Lösung ist, will ich mein Problem zurück !!!! |
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Ozar
Anmeldedatum: 02.09.2008 Beiträge: 8 Wohnort: Berlin
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Verfasst am: Do, 14. Okt, 2010 11:33 Titel: REstaustenitbestimmung |
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Ich stehe jetzt vor einem ähnlichem Problem. Ich soll eine Restaustenitbestimmung an einem Einsatzgehärteten C45 vornehmen.
Hat vllt. jemand den entscheidenen Tipp für mich wie ich eine genaue Bestimmung des RA vornehmen kann ??? _________________ Wenn Microsoft die Lösung ist, will ich mein Problem zurück !!!! |
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Boromir

Anmeldedatum: 09.08.2007 Beiträge: 348 Wohnort: Berlin
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Verfasst am: Do, 14. Okt, 2010 16:51 Titel: |
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eventuell hilft dier dieses dokument (so ab seite 5)
http://www.dgm.de/download/tg/686/686_71.pdf
hier auch nochmal als anhang falls die online variante mal nicht mehr existiert:
686_71.pdf (910 KB) _________________ Gruß
Boromir Fischer
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Ozar
Anmeldedatum: 02.09.2008 Beiträge: 8 Wohnort: Berlin
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Verfasst am: Fr, 15. Okt, 2010 07:37 Titel: |
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danke dir, darauf bin ich auch schon gestoßen , nur leider fehlt mir hier die Chemie um die Stammlösungen anzusetzen, ......... *grml*
ich versuche es jetzt mit 3% salpetersäure _________________ Wenn Microsoft die Lösung ist, will ich mein Problem zurück !!!! |
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