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Rückschlüsse von der t8/5 Zeit auf die Streckgrenze

 
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joe17



Anmeldedatum: 07.11.2009
Beiträge: 2

BeitragVerfasst am: Sa, 07. Nov, 2009 19:57    Titel: Rückschlüsse von der t8/5 Zeit auf die Streckgrenze

Hallo Leute!

Das Forum hier ist echt sehr informativ und ich bin froh es gefunden zu haben und jetzt nach langem mitlesen hätte ich auch mal ein echtes anliegen an euch.

Mit welcher Streckgrenze und Kerbschschlagarbeit kann ich rechnen wenn die T8/5 Zeit beim schweißen 53sec beträgt.

Werkstoff: S355J2

Nach Durchsicht vom kontenuierlichen ZTU Schaubild habe ich festgestellt das mit einer Härte von ca. 240 HV zu rechne ist.

aber wie sieht es da mit der Streckgrenze und der Kerbschlagarbeit aus?

Bitte um Hilfe und Antworten.

viele Grüße und besten Dank im Voraus

joe
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Boromir



Anmeldedatum: 09.08.2007
Beiträge: 361
Wohnort: Berlin

BeitragVerfasst am: Mo, 09. Nov, 2009 17:10    Titel:

t8/5 sollte bei knapp 30 sekunden ca. 240 HV entsprechen. bei 54 sekunden eher 220 HV10 betragen, da keine martensitische erstarrung mehr statt findet. das gefüge sollte dann aus ca. 8% Ferrit, 92% Zwischenstufe bestehen.
ich hoffe ich habe das ZTU-Diagram richtig bewertet, denn meines erachtens nimmt man doch die 53 s als benötigte Abkühldauer von 800°C auf 500°C !?
die Mindeststreckgrenze ohne schweißung beträgt 355 N/mm^2 (daher auch S355)
Kerbschlagarbeit irgendwas über 27 Joule würde ich schätzen. Durch die durch die Schweißung verursachten lokalen gefügeänderungen müsste man Rm lokal begrenzen auf GW, SG und WEZ.
ich vermute das es dafür keine tabellen gibt, aber da kein martensit vorhanden ist sollte die streckgrenze und Kerbschlagzähigkeit gesteigert werden.
_________________
Gruß
Boromir Fischer

- Metallographie Forum -


Zuletzt bearbeitet von Boromir am Mo, 09. Nov, 2009 18:35, insgesamt einmal bearbeitet
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joe17



Anmeldedatum: 07.11.2009
Beiträge: 2

BeitragVerfasst am: Mo, 09. Nov, 2009 17:38    Titel:

Hallo Boromir!

Hier hab ich mal eine Tabelle gefunden die ca. Aufschlüsse über die Zugfestigkeit im Vergleich zur Härte gibt.

http://de.wikipedia.org/wiki/H%C3%A4rte

das würde eine zugfestigkeit von 705N/mm² ergeben was doch auf eine Streckgrenze von über 355N/mm² deutet.

Wenn also sich die Streckgrenze nicht verschlechtert hat dann wäre doch noch sehr interessant wie sich die Kerbschlagarbeit verändert.


Und natürlich wäre für mich am interessantesten das Schwächste Glied in der Reihe von GW, SG und WEZ.

Ich denke es wird der äußertste Rand der WEZ hin zum GW sein der hier am schlechtesten abschneidet.

vielen Dank und viele Grüße

joe
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