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Metallographie Forum Die Diskussionsplattform für Metallographie
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Elminster

Anmeldedatum: 18.01.2008 Beiträge: 30 Wohnort: Mannheim
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Verfasst am: Fr, 16. Mai, 2008 12:42 Titel: unlegierter verzinkter Stahl |
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Hi,
in nächster Zeit kommen bei uns einige Leute einer Firma um bei uns Schliffe machen zu lernen.
Die wollen in nur 2 tagen alles lernen von schliff schleifen bis gefügeformen (bainit martensit).
aber das nur am rande als info
Diese leute schweißen 1-3mm Bleche
- unlegiert
- verzinkt
- organisch beschichtet
- Mag gescheweist
- mig gelötet
nun stellt sich uns das problem das diese firma zu hat bis zum lehrgang uns aber keine genauen angaben zum werkstoff gegeben hatt.
- also organische beschichtung ist unbekannt und für mich als azubi auch vollkommen neu. Habt ihr irgendwelche ideen was das ist und was das sein kann?
- Schweißzusatz unbekannt aber bei unlegiertem wahrscheinlich nichts spektakuläres
soviel zum werkstoff
eine weitere aufgabe besteht darin ein Ätzmittel für sowas zu finden.
das 1. problem wäre für mich die verzinkung da ich bei dickeren Blechen zwischen zink und unlegiertem Stahl manchmal das unedlere metall nicht annätzt was bei so dünnen 1-3mm starken blechen wahrscheinlich ein schwerwiegender punkt ist
Habt ihr dazu tipps oder denkt ihr dieser punkt ist sinnlos?
(allerdings recht einfache Lösungen weil die sich nicht unbedingt eine komplette laboreinrichtung kaufen wollen)
das 2. wäre die organische beschichtung ich kann nicht mal was darunter vorstellen könntet ihr mir ein paar beispiele nennen die bleche werden wohl im Fahrzeugbau eingesetzt. Und Ätzmittel keine ahnung ob man die Schicht sehen kann oder soll weis der teufel.
Ich habe bestimmt noch sachen vergesssen aber immoment fällt mir nichts ein. Naja ich bedanke mich schonmal für die Hilfe. (Das notorische kleinschreiben ist angeboren ^^)
mfg elmi _________________ Wer bin ich und wenn ja , wie viele? |
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Boromir

Anmeldedatum: 09.08.2007 Beiträge: 361 Wohnort: Berlin
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Verfasst am: Fr, 16. Mai, 2008 14:29 Titel: |
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wenn ich sowas lese stimmt mich das sehr traurig. wir metallographen lernen nicht grundlos 3 jahre lang wie, warum, wieso, metalle genau so aufgebaut sind. durch solche "3-tages-lehrgänge" wird nicht nur die qualität der metallografie darunter leiden. warum sollte man einen "teuren" metallograph in seinem betrieb einsetzen wenn's nicht auch die putze von nebenan machen kann? ich würde außerdem dringend davon abraten diese 3 tage unter dem stichwort "Lehrgang" laufen zu lassen. sollten sich fehler einschleichen oder ähnliches kann und wird die autoindustrie genau an dieser stelle einhacken und euch für folgeschäden haftbar machen. _________________ Gruß
Boromir Fischer
- Metallographie Forum - |
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Kaatz

Anmeldedatum: 06.08.2007 Beiträge: 247 Wohnort: Lette-Verein
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Verfasst am: So, 18. Mai, 2008 10:10 Titel: |
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Grundsätzlich stimme ich Boromir aus ganzem Herzen zu.
Aber das hilft dir ja leider auch nicht weiter. Wir bei Lette kennen die Problematik, weil Firmen an uns auch immer wieder mit genau diesem Wunsch herantreten: in zwei Tagen zum Metallographen!?
Ihr solltet euch vorab Proben schicken lassen, um das vorbereiten zu können und genau abklären, was denn das Untersuchungsziel sein soll!
Viel Spaß!
P.S. mit organischer Beschichtung sollten wohl Farben/Lacke auf Erdölbasis gemeint sein. _________________ Administrator - Metallographie Forum - |
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