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Metallographie Forum Die Diskussionsplattform für Metallographie
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Disperso
Anmeldedatum: 22.03.2011 Beiträge: 1
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Verfasst am: Di, 22. März, 2011 12:26 Titel: Verteilung der Radien aus Schliffbild |
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Hallo Leute,
ich habe ein kleines Problem, und zwar hab ich ein mikroskopisches Schnittbild einer Dispersion kugelförmiger Partikel. Daraus ergibt sich eine Schnittkreisverteilung, deren Radien aber nicht den reelen Radien entspricht.
Nun weiß ich, dass es in der Metallographie ebenfalls das Problem bei sogenannten Schliffbildern gibt, dass erfasste Radien erst noch mit einer Korrektur der reelen Radien angenähert werden müssen.
Könnt Ihr mir dabei helfen ? Ich bin mathematisch jetzt nicht sooooo gut drauf. Ich habe erkannt, dass es viele Korrekturmöglichkeiten gibt, doch habt ihr vielleicht eine einfache, schnelle und trotzdem noch relativ genaue Möglichkeit ?
Versteht ihr mein Problem oder bin ich hier im Forum doch an einer falschen Stelle rausgekommen ?
Gruß |
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Kaatz

Anmeldedatum: 06.08.2007 Beiträge: 247 Wohnort: Lette-Verein
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Verfasst am: Di, 22. März, 2011 17:22 Titel: |
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Diese Problem taucht in der Metallographie z.B. bei der Beurteilung der Größe von Kugelgraphit im grauen Gusseisen auf (wenn ich das jetzt richtig interpretiere, da hier etwas andere Vokabeln üblich sind?).
Die einfachste Art damit umzugehen ist die Teilchen über Gefügerichtreihen bei festgesetzter Vergrößerung mit dem Schliffbild zu vergleichen, wobei die Teilchen/Kugeln mit den größten Durchmessern benutzt werden. Meines Wissens gibt es dafür inzwischenaber auch Gefügeanalyse-Software.
Wie man sich dem mathematisch nähert, weiss ich leider auch nicht.
LG,
P. Kaatz _________________ Administrator - Metallographie Forum - |
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Boromir

Anmeldedatum: 09.08.2007 Beiträge: 361 Wohnort: Berlin
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Verfasst am: Di, 22. März, 2011 23:12 Titel: |
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haben diese kugelförmigen partikel alle dieselbe (reelle) größe?
wie viele kugeln hast du zum vermessen?
es rechnerisch zu ermitteln ist in jedem fall schwierig, und für einen laien nicht einfach zu verstehen. ich versuche es an 2 bildern zu erklären.
ich darf dir allerdings mut machen. eine einfache formel wird es hier nicht geben, und jede formel beruht nur auf statistische auswertung vieler teilchen.
im regelfall kannst du davon ausgehen das jeden radius den du misst im schnitt größer sein wird, da du nur in den seltensten fällen dich im bereich der äquatorschnittlinie befindest.
anbei 2 bilder (schnell in Paint erstellt, nix besonderes) mit identischen kugeln, die in unterschiedlichen ebenen angeschnitten wurden. gerne kannst du dir die angeschnittene fläche mal vergleichsweise vermessen. in jeder ebene wirst du unterschiedliche ergebnisse hben. erst über die statistische verteilung lässt sich eine genauere aussage über die reele radien/querschnittsfläche machen. im bild 1 scheinen die angeschnittenen kreise eine regelmäßige größe zu haben (haben sie aber nicht) erst im bild 2 sieht man das die größe stark schwankt (wobei hier auch die mehrzahl der vermessenen flächen zu klein sind. es gab da mal einen versuch an der BAM, werde versuchen den bericht zu bekommen und hoffe das ich ihn hier zumindest auszugsweise veröffendlichen darf.
herzlichen gruß, und anbei die 2 identischen bilder, in unterschiedlichen schnittebenen angeschnitten
Boromir
Bild 1
Bild 2
Linktipps: http://www.google.de/search?q=Tomatensalat-Problem _________________ Gruß
Boromir Fischer
- Metallographie Forum - |
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