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Warmarbeitsstahl

 
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forsev



Anmeldedatum: 14.09.2009
Beiträge: 2

BeitragVerfasst am: Mo, 14. Sep, 2009 20:18    Titel: Warmarbeitsstahl

Hallo,

möchte eine Probe aus Warmarbeitsstahl ätzen und daran eine Gefügeuntersuchung durchführen. habs mit 3% bzw 1% alkohl. Salpetersäure probiert, führte aber nicht zum Erfolg (nicht im geringsten). Sogar nach ca 20-minütiger tauchätzung. KÖnnt ihr mir ein geeignetes Mittel empfehlen?
Will das Gefüge sichtbar machen und auch überprüfen ob eine randentkohlung stattgefunden hat. vielen dank im voraus!

Grüße Lars
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Boromir



Anmeldedatum: 09.08.2007
Beiträge: 361
Wohnort: Berlin

BeitragVerfasst am: Mo, 14. Sep, 2009 23:02    Titel:

warmarbeitsstahl ist ein weiter begriff wink zumeist verbrigt sich ein "CrMoV" xy dahinter.
die legierungselemente verhindern das die Nital-ätzung das gefüge anätzt. ich schau morgen mal im petzow nach, vermute aber das du mit 10%iger adler beize ein gutes ergebis erzielen kannst.
prikrinsäure empfehle ich recht ungern aber sollte auch gut fungieren.
auf jeden fall hilft warme v2a beize. aber ich melde mich morgen dazu nochmal

gruß
Boromir

p.s.: die ätzung ist natürlich abhängig davon was für möglichkeiten zur verfügung stehen wink

*edit: wie canadien schon schrieb. v2a-beize sollte gut funktionieren
_________________
Gruß
Boromir Fischer

- Metallographie Forum -


Zuletzt bearbeitet von Boromir am Di, 15. Sep, 2009 19:15, insgesamt 2-mal bearbeitet
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forsev



Anmeldedatum: 14.09.2009
Beiträge: 2

BeitragVerfasst am: Di, 15. Sep, 2009 00:34    Titel:

Mir stehen alle Möglichkeiten einer Fachhochschule offen smile ist übrigens ein 1.2343
danke schonmal für deine antwort!

gruß
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Canadien77



Anmeldedatum: 28.08.2007
Beiträge: 317
Wohnort: Blaustein

BeitragVerfasst am: Di, 15. Sep, 2009 06:55    Titel:

Der 1.2343 ist ein X37CrMoV5-1, also ein ferritischer Stahl.

Laut Petzow wären folgende Ätzungen möglich:

V2A-Beize

100ml dest H2O, 10mö 25% NH3-Lsg und 1g Kaliumdisulfit (abgeänderte Lichtenegger & Bloech)

Viella (45 ml Glyzerin 87%, 30 ml HCl, 15ml HNO3

evt. Murakami (100 ml H20, 10g KOH, 10g K3[Fe(CN)6]
_________________
In den meisten Fällen ist Diffusion die richtige Antwort. Sollte dem nicht so sein, so kann man durch Zulegieren von Mangan alles retten. Auf jeden Fall, Rekristallisation ist nicht immer die Antwort auf alle Fragen.
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Dr.Str-Pharm



Anmeldedatum: 11.08.2007
Beiträge: 126
Wohnort: Zürich

BeitragVerfasst am: Mi, 16. Sep, 2009 10:21    Titel:

Viella hab ich nur schlechte Erfahrungen gemacht, hat nie funktioniert. Würde V2A Beize vorschlagen.
_________________
carpe noctem !
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